Freitag, 20. Juni 2003, 03:47 Uhr
NOLL // Kommentar
Lebenswandel. – Auf Kampnagel die Happy Side Show gesehen. Freaks, heftig, verrückt. (Kein Bericht.) Dabei eine Frau. In Lack und Leder gekleidet. Sexy. Und später bemerkte ich, dass sie wunderschön ist. Gerne hätte ich mich zu ihr gesellt. But in english I am neither charming nor witty. Also zog ich von dannen, auf den Kiez, in einen Musikclub, zum Denken und Nichtdenken. Später holte mich eine ältere Bekanntschaft ein. Als Motto haben die Freakshowler übrigens: Things just get better. Ich fühle mich nur wuschig.
Freitag, 20. Juni 2003, 18:17 Uhr
NOLL // 1 Kommentar
Lebenswandel II. – Wuschig also. Der Abend hatte meinen Alltag aufgeschäumt. Vor allem die hinreißende „Tigerlil“. Für eine Viertelstunde sah ich mich als Tourbegleiter der Freaks. Absurd, keine Ahnung, was das soll, selten so wuschig gewesen. Diese Frau ist einfach hinreißend.
Samstag, 21. Juni 2003, 00:22 Uhr
NOLL // 1 Kommentar
Kind of Blue. – Auch wenn es den Verhältnissen spottete, ich musste etwas tun; also nach Kampnagel gefahren und die Einzigartige nach der Vorstellung angesprochen. Ihr das Kompliment gemacht. (Von ihr anmutig angenommen.) Kuss auf die Wange. (Ich wünschte, ich hätte mehr behalten, von den Wünschen abgesehen.) Things just got better. (Statt der Wuschigkeit nun den Blues.) - Leider kenne ich kein Bild, das ihren Liebreiz auch nur ansatzweise wiedergibt.

Tigerlil
Samstag, 21. Juni 2003, 14:45 Uhr
NOLL // Kommentar
Atemwende. – Es kommt vor, dass man einer Person begegnet, die einem sofort und unbedingt sympathisch ist, dass man eine Frau sieht, die man mit größtem Entzücken goutiert. Aber es gibt auch Begegnungen, die darüber hinaus wirken. Das ist dann mehr als Biologie oder Sympathie, vielleicht Magie, vielleicht auch nur Phantasie, ein sensationelles Lächeln, eine sensationelle Geste oder sonst ein sensationeller Reiz. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich schon ein paar solcher Begegnungen hatte. Nicht selten gehört zu diesen Reizen eine gewisse Vergeblichkeit, ein tragisches Moment. Und doch ist es immer auch eine wundervolle Erkenntnis. Bisweilen sogar gegenseitig. Und manchmal möchte man den Augenblick, die Begegnung, das Wunder eben mit einer Ansprache ratifizieren.