Nolls Marginalien

 

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Nolls Passage

Dienstag, 12. April 2016, 16:32 Uhr

Pollution

. — „What you do is a really bad form of pollution, that makes us dumber and meaner and is destroying civilisation. I would have more respect for you if you were a heroin dealer.“ — McAvoy zur Klatschreporterin. In: Newsroom 1, 4.
Dienstag, 12. April 2016, 16:02 Uhr+1

Mancha II

. — Dialoge XXXV: „It’s time for Don Quixote!“ – „You think I’m him?“ – „No, I think I’m him. You’re his horse.“ – „He rode a donkey.“ – „Well, I can’t help you there.“ — MacKenzie McHale und Will McAvoy. In: Newsroom 1, 1.
Dienstag, 12. April 2016, 15:59 Uhr+1

Mancha

. — „Hear me now, o thou bleak and unbearable world, thou art base and debauched as can be. And a knight with his banners all bravely unfurled now hurls down his gauntlet to thee.“ – Don Quixote. In: Man of La Mancha.
Mittwoch, 17. Februar 2016, 11:06 Uhr+1

Frigidarium III

. — Klassiker, vom Franz Josef W.: „Facebook hat die Einsamen sichtbar gemacht.“
Donnerstag, 11. Februar 2016, 18:37 Uhr

Ming Munch II

. — Dialoge XXXIV: „Why is it every conversation with you wind up depressing?“ – „I’m in a dark place; deal with it.“ – „Yeah, well, make some room. I’ll join you.“ — Meldrick Lewis und John Munch. In: Homicide 3, 4.
Donnerstag, 11. Februar 2016, 18:02 Uhr

Ming Munch

. — „I’m saying: There’s no answer, no solution. There’s nothing, absolutely nothing we can do about it. There’s no point even trying. Trying is the ultimate act of delusion. Trying is for fools. Trying is pointless.“ – John Munch. In: Homicide 3, 4.
Sonntag, 10. Januar 2016, 10:40 Uhr

Konsideration

. — Andrea Petkovic, aparte: „Ich spiele Tennis - das bringt keinen weiter im Leben.“
Dienstag, 5. Januar 2016, 15:39 Uhr

Usurpation

. — Gottfried Arnold, am 25. Oktober 2010, über Aufgaben der Zeitung: „Sie fühlt sich ihren Lesern verpflichtet. Maßstab ihres Handelns ist der Mensch. Sie tritt ein für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde. Sie ist bestrebt, einer suchenden Gesellschaft Teilhabe am Wissen unserer Zeit zu verschaffen.“ – Aufgaben des Journalismus: Auftrag und das, was im Zuge des Ausverkaufs aufgegeben wurde. Problem des Journalismus: Er ist nicht gewillt, diesen Bildungsauftrag anzuerkennen. – Weiter: „Deshalb ist es wichtig, dass Redaktionen verantwortungsbewusst mit Nachrichten umgehen. Eine der größten Herausforderungen für Medien im 21. Jahrhundert: der Versuchung widerstehen, die Sorgfalt der Sensation zu opfern. Zeitungsleser erwarten zuverlässige Orientierung, qualifizierte Einordnung und Erklärung, Nutzwert, anspruchsvolle Unterhaltung.“ – Nur mit Verantwortungsbewusstsein würde der Journalismus seine Aufgabe erfüllen respektive verhindern. Noch johlen sie: Kulturindustrie und Neoliberale. Es ist das Zeitalter der Toagbatzen.
Donnerstag, 31. Dezember 2015, 19:37 Uhr

Prosit II

. — Psalmenpläsier: „Ihr Tore, hebt euch nach oben, hebt euch, ihr uralten Pforten; denn es kommt der König der Herrlichkeit.“ — Und, Trolle, höret das: Klick.
Dienstag, 29. Dezember 2015, 15:26 Uhr

Ace of Spades II

. — Requiescat in pace, Lemmy. Du warst ein kluger Mann. Und, ja-ah, mögen wir von Idioten verschont werden... – „And if I can’t be wrong I could be right.“
Samstag, 26. Dezember 2015, 23:06 Uhr

Koma

. — Entschuldigen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, bitte die lange Pause. Ich war nicht komatös, aber ohne Muße, schlimm genug. Nun wenigstens Schnipsel aus Weihnachtslektüre: Jo Nesbø: „Kann sein, dass es nicht wichtig oder relevant ist, aber Bedeutung hat alles. Und wir fangen da an zu suchen, wo wir etwas sehen, wo Licht ist.“ (Harry Hole) – „Jeder, der sich nicht für Gerechtigkeit einsetzt, sollte ein schlechtes Gewissen haben.“ (Arnold Folkestad) – „In 72 Prozent der Fälle, in denen sich Menschen auf eine Statistik berufen, haben sie sie gerade erst erfunden.“ (Katrine Bratt) — Bemerkenswert noch: Die einzige Weihnachtskarte dieses Jahr kam von einer Bloggerin.
Donnerstag, 27. August 2015, 14:23 Uhr

Anrührend IX

. — U., auch Dich vermisse ich. Danke für diese Nachricht: „Lieber Jörg, Du magst die dunklen Gassen und Schattengestalten des Kiez und verbringst die Silvesternacht mit Schopenhauer. Dazwischen liegt kein weites Feld. Du schaffst es vortrefflich, Genuss, Kunst und Intellekt auf Deinen Seiten zu bannen. Ich freue mich am klugen Geist, der unaufdringlich zwischen den Zeilen hervorlugt. Deine Tiefgründigkeit ist anziehend, die Frische und Lebendigkeit Deiner Texte beschwingt die Leserin. Ein Narr, der Dich nicht als Texter beauftragt.“
Montag, 29. Juni 2015, 19:33 Uhr+1

Relativität II

. — Wohl bin ich der Meinung, dass Aktualität oft überschätzt wird. Was jedoch diese Asynchronität angeht: etwas unglücklich.
Sonntag, 7. Juni 2015, 10:27 Uhr

Künstlerpose

. — „Ich bin ein Meister meines Fachs. Wenn du aber immer nur das machst, was du kannst, dann bist du nur ein Maler. Mehr als das zu wollen, nenne ich, etwas provokant, Genie. Der kleine Götterfinger, den du ergreifen musst, damit das Werk sich über dein Können erhebt. Und an dieser Zielsetzung scheitertest du permanent. Diese Sehnsucht zerstört unter Umständen das gute Bild, weil man zu viel will, zu weit geht. Ja, das ist vermessen, das ist selbstzerstörerisch. Aber das ist etwas Positives, weil es dich immer wieder dazu bringt, nicht aufzuhören. Diese Kultur des Scheiterns gibt dir immer einen Grund für das nächste Bild.“ – Markus Lüpertz, SZ, 18. Oktober 2014.
Donnerstag, 14. Mai 2015, 02:54 Uhr

Vatertag

. — Ob ich mit ihr einen Pfefferminzschnaps trinken wolle, fragte ein blondes Fräulein. Tat ich. War dann irritiert, als sie mich fragte, woher ich käme. Wieder einmal. Freund R. meinte, ich hätte freundlicher sein sollen. Fräulein, ich bedauere. Auch das. Auf Wiedersehen.
Samstag, 25. April 2015, 10:32 Uhr

Berufsgeheimnis

. — Kommt Kunde mit einem besorgniserregenden Phrasenpalaver und fragt, ob man das leisten könne, denke ich: „If you hum a few bars, I’ll try to fake it.“
Mittwoch, 22. April 2015, 10:57 Uhr

Leine II

. — „Das Zeitalter des Fortschritts hat Dämonen entfesselt, / von denen dem Mittelalter / nicht einmal träumte.“ – Ryszard Krynicki, ebd.
Mittwoch, 22. April 2015, 10:35 Uhr

Leine

. — „Ich bemerke seit einiger Zeit, / wenn ein Besitzer nach seinem Hund pfeift, // dreht sich die Mehrzahl der Passanten um.“ – Ryszard Krynicki. In: Stein aus der neuen Welt.

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