Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:27 Uhr
NOLL // 2 Kommentare
Mademoiselle. – „Ich trinke eigentlich fast nie alleine. Meistens sind Würdelosigkeit und Tristesse mit von der Partie.“ – Katja D.
Dienstag, 3. Januar 2012, 15:05 Uhr
NOLL // Kommentar
Correctness. – „Ich stehe nicht dafür ein, eine bestimmte Neigung zu haben, aber ich habe sehr sichere Abneigungen.“ – „Jemand, der an nichts glaubt, kann durchaus ein Ehrenmann sein.“ – „Wenn man glücklich ist, so gibt es noch viel zu tun: das Trösten der anderen.“ — Jules Renard, Tagebücher.
Samstag, 31. Dezember 2011, 12:38 Uhr
NOLL // 2 Kommentare
Chicago. – „The seeds are planted here / but they won't grow / we won't have to say goodbye / if we all go / maybe things will be better in Chicago.“ – Tom Waits, Bad as me.
Montag, 12. Dezember 2011, 09:55 Uhr
NOLL // Kommentar
No problem. – „Das [rechte] Problem zu sehen und zu stellen, ist oft eine weit bedeutendere Leistung, als eine gestellte Aufgabe zu lösen.“ – Max Wertheimer, Produktives Denken. [Frankfurt am Main 1964. S. 229.]
Montag, 12. Dezember 2011, 09:50 Uhr
NOLL // Kommentar
Novemberblues. – „Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fürchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse.“ – „Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.“ – „Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?“ — Gustave Flaubert, November.
Montag, 12. Dezember 2011, 09:41 Uhr
NOLL // Kommentar
Der kleine Häwelmann. – Segelte in seinem Rollenbett durch die Stube. Sprach der Mond: „Junge, hast du noch nicht genug?“ Schrie er: „Nein, mehr, mehr! Mach mir die Tür auf! Ich will durch die Stadt fahren.“ – Theodor Storm, Der kleine Häwelmann.
Donnerstag, 1. Dezember 2011, 08:47 Uhr
NOLL // Kommentar
I wish I was in New Orleans. – Meinen Freunden herzlichst gewünscht: Erfolg und Segen sowie

Frohes & Famoses
Samstag, 19. November 2011, 18:41 Uhr
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The One that got away. – „Er lockte mich, er lockte mich unablässig.“ – „Wo lockte er Sie denn hin?“ – „Nun, in diesen Gedanken hinein, den ich vergessen habe.“ – „Und an ihn selbst können Sie sich besser erinnern?“ – „Ich kann’s nicht. Wie habe ich ihn vergessen. Wie lockt er mich, er, den ich vergessen habe.“ — Maurice Blanchot, Warten Vergessen.
Samstag, 19. November 2011, 18:38 Uhr
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Pasties and a G-String. – „Sie wollen mich küssen, nicht?“ – „Ich will Dich immer küssen.“ — Cuddy und House. In: House 5, 22.
Samstag, 19. November 2011, 18:28 Uhr
NOLL // Kommentar
Small Change. – „Ich war nett, weil ich guter Laune war und keine Schmerzen hatte.“ – „Sie brauchen Ihre Schmerzen nicht, um ein guter Arzt zu sein.“ – „Nur gut zu sein, ist nicht genug.“ – „Es ist das Glück wovor Sie sich fürchten.“ – „Was wissen Sie von meiner Furcht?“ – „Sie fürchten Veränderungen. Das Einzige, was Sie haben, ist Ihr Intellekt. Sie glauben, wenn der weg ist, ist alles weg.“ – „Ich kann mich nicht verändern. Ich kann nur sein wie ich bin.“ — Gregory House und Lisa Cuddy. In: House 5, 16.
Samstag, 19. November 2011, 17:40 Uhr
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Electric. – „Die fettige Sauce tropfte uns auf die eng anliegenden Lätzchen. Ich bot ihr ein Feuchttuch an. Sie lehnte nicht ab. Von da an lehnte sie fast nichts mehr ab. Später an diesem Abend kehrten wir in meine Wohnung zurück und befriedigten einen ganz anderen Hunger. Hähnchenflügel. Am nächsten Morgen wachte ich in einem Haufen Knochen auf. Und sie war weg.“ – Newman. In: Seinfeld 8, 14.
Samstag, 12. November 2011, 18:18 Uhr
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Last Mambo. – „Frauen wie die sind wie Angehörige eines geheimen Stammes, die in einer verbotenen Stadt wohnen, zu der Typen wie ich schon seit tausenden Jahren keinen Zutritt haben.“ – George Costanza. In: Seinfeld 8,3.
Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17:28 Uhr
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Nach wie vor. – Sehnsucht, noch immer: „Der Kürze halber möchte ich die Definition geben, dass die Schönheit eine bestimmte gesetzmäßige Übereinstimmung aller Teile, was immer für eine Sache, sei, die darin besteht, dass man weder etwas hinzufügen noch hinwegnehmen könnte, ohne sie weniger gefällig zu machen.“ – Leon Battista Alberti, De re aedificatoria.
Donnerstag, 27. Oktober 2011, 16:40 Uhr
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Voraussichtliches. – „Ich mache mir nie irgendwelche Hoffnungen. Aber manchmal genieße ich es, hübsche Frauen im Zug oder im Autobus zu betrachten. Vor allem, wenn sie abfahren.“ – Pepe Carvalho. In: Manuel Vázquez Montalbán, Catalina.
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18:29 Uhr
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Relativitätsschaden. – Wenn ich auf einem Lichtstrahl säße und mir einen Spiegel vorhielte, würde ich darin mein Konterfei erkennen? Und wenn ja, woher willst du das wissen?
Montag, 17. Oktober 2011, 18:19 Uhr
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Funkhouser. – Was passierte? Verlangen nach M., Trübsinn, und eine Entdeckung, die hinreißende Ida Kristine Nielsen. You can't fake the funk.
Montag, 17. Oktober 2011, 09:32 Uhr
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Möglichkeiten. – „Wenn man es nicht auf zwei verschiedene Arten tun kann, gibt es keine freie Wahl. Deshalb bedeutet Lernen, imstande zu sein, Bekanntes auf verschiedene Arten ausführen zu können“, sagt Moshe Feldenkrais. „Und je größer deine Auswahl an Möglichkeiten ist, umso mehr bist du Mensch.“
Dienstag, 4. Oktober 2011, 20:16 Uhr
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Anrührend VIII. – „Du scheinst einer von den wirklich coolen Jungs geworden zu sein, freut mich sehr.“ Bekundete gestern eine Dame; vor Jahrzehnten hätte ich es geglaubt.
Montag, 19. September 2011, 11:18 Uhr
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Chibbut hakewer. – Aufgabe der Grabengel: Die Toten züchtigen, damit sie ihre Sünden büßen und Zutritt zum Himmel erhalten.
Montag, 19. September 2011, 10:20 Uhr
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Lechajim. – Senderl, sein Gleichmut: „Du willst morgen? Soll sein morgen. Mir ist es egal.“ // „Du willst es so? Soll sein so. Hab’ ich denn was dagegen?“ // „Soll sein so. Ist das meine Sorge?“ – Mendele Moicher Sforim, Die Fahrten Binjamins des Dritten.
Montag, 19. September 2011, 09:52 Uhr
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Zweckzwickzwang. – „Natur und Kunst sind zu groß, um auf Zwecke auszugehen, und haben’s auch nicht nöthig, denn Bezüge gibt’s überall und Bezüge sind das Leben.“ – Goethe, am 29. Januar 1830 an Carl Friedrich Zelter.
Montag, 19. September 2011, 08:33 Uhr
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Engel der Geschichte. – „Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, dass der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.“ – Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte.