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Nolls Passage

Sonntag, 4. Mai 2003, 11:38 Uhr<  >

Perle

. — Sissi Perlinger im St. Pauli-Theater. Tumult vor dem Eingang. Ein Mann weigert sich, das Theater zu betreten. Die Aktrice dünkt ihm hässlich, dumm und peinlich. „Nehmen Sie ein Buch mit“, riet ein Kollege. Dann betrat die Perlinger im Leoparden-Look die Bühne, gackerte und präsentierte ihr Dekollete. „Ihr könnt mich nicht wegzappen“, freute sie sich. Der Mann berechnet die Entfernung zum Notausgang. Und dann kam alles ganz anders. Die Frau hat ihm den Spaß verdorben. Und nebenbei etliche Klischees über ihre Person widerlegt. Sissi Perlinger war gut. Der Mann fand sie sogar sexy. Die Kritik in der Mopo, beste Postille der Armen und Hansestadt für Kleinkunst.

Hm, sicher nicht meine beste Kritik. Biege den Link lieber auf die Startseite der Kultur. Übrigens hat es am Fünften Mai Zweitausendrei wieder einmal einige seltsame Sächelchen. In der Politik: „Müntefering malt das Ende von Rot-Grün an die Wand“. Die Regierung hat offenkundig ein Problem mit ihrem Demokratiebegriff. Und sind wir schon bei diesem Thema: Was ist denn das für ein Kanzler, der jedes Mal, wenn ihm eine Schlappe bevorsteht, mit Rücktritt droht? – Hit des Tages im Panorama mit der Dachzeile: „Redakteure schämen sich für ihr Blatt“. Wie? Die Leserbriefe in der Bravo an Dr. Sommer sind gefälscht? Wer hätte das gedacht! Egal. Was mich erheitert, ist der Gedanke, dass Mitarbeiter den Unmut über ihr Produkt an Kollegen verscherbeln. Kinders, ick sag Euch, wenn das Schule macht…

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