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Nolls Marginalien

 

Nolls Passage

April 2005Mai 2005
Freitag, 29. April 2005, 00:36 Uhr

Kirschblüten

. — Vom Exkollegen ins Theater eingeladen: Heiße Ecke, nette Show, Kiez als Biotop. – Vor dem Theater reizende Frau angesprochen. – Wieder verwundert über Kollegen, gänzlich anders als ich, dennoch mag ich ihn. – Auf dem Heimweg der Michel, nett, bin ich doch hier zu Hause. Vor dem Haus Kirschblüten, bald werden sie die Straße bedecken.
Mittwoch, 27. April 2005, 23:57 Uhr+1

Aus

. — Das ist kein schöner Schlamassel mehr. Das ist ein Jammer. Tage, die ich Lu vermissen tu: IIII IIII IIII IIII IIII IIII IIII IIII
Dienstag, 26. April 2005, 16:43 Uhr

Planlos

. — „Ob und welches Rückspiel wir zeigen, steht noch nicht fest“, schrieb soeben SAT1. Wie soll man da planen?
Sonntag, 24. April 2005, 16:10 Uhr

Krauses Kasperletheater

. — „Neben Jubel, Dankbarkeit und patriotischem Stolz erfüllt auch den Protestanten die Wahl Ratzingers mit einer großen Hoffnung“, schwadroniert es. „Doch kennen wir die Gefäße nicht mehr, aus denen wir schöpfen, es fehlen die Werkzeuge, mit denen wir uns diese geistliche Speise zuführen können.“ Sehr schöpferisch, der Bonvivant. Das geht nicht schlimmer? Doch: „Der grassierende selbstgefällige Schwachsinn, er kann ja auch für diejenigen, die ihm huldigen, das letzte Wort nicht sein.“ Welt, erspar dir das.
Freitag, 22. April 2005, 22:09 Uhr

Verdammter Narr

. — Enttäuschend, beschämend, ärgerlich. Exklusivität und Verlässlichkeit zeichnen eine Beziehung aus. Du bietest mir nichts davon. So lebe ich besser alleine. Schlampen, behaltet Eure Verquertheiten, sterbt friedlich. Ich habe es satt. I got a bad liver and a broken heart. Altes Thema, müder Narr. – (Vorhin RB (1/2/3), ertrage ihr Konzert nicht.)

Nachtrag vom 24. April 2005: Vielleicht bin ich ihr gegenüber unfair. Ich weiß kaum etwas von ihrem Leben. Ich weiß, dass ich sie sehr mag. Und ich kann nicht mehr, als ihr anzubieten, da zu sein. Ein Jammer, diese Chance nie versucht zu haben.

Nachtrag vom 4. Mai 2005: Mit jedem Tag, den sie sich nicht erklärt, sinkt die Wertschätzung. Schlamassel, verschwendet.
Freitag, 22. April 2005, 12:57 Uhr

Urban Lyrical

. — Kenne leider nur das Album von ihm, das den Beitrag betitelt, aber gut ist er, der Philipp van Endert.
Donnerstag, 21. April 2005, 13:22 Uhr

Hafenrundgang

. — Zerknittert spaziert und gemerkt, dass die Freie und Hansestadt doch nicht so schlecht ist.
Mittwoch, 20. April 2005, 10:11 Uhr

Sie fehlt

. — „Wir haben alle“, schrieb Daniil Charms am 17. Juli 1931 an Tamara Aleksandrovna Mejer-Lipavskaja, „sehr große Sehnsucht nach Ihnen. Ich habe mich schon in drei schöne Frauen verliebt, die Ihnen ähnlich sind.“
Montag, 18. April 2005, 18:21 Uhr

Unter der Gürtellinie

. — Jeder dritte US-Schüler zu Oralsex bereit, weiß Telepolis. Ich meine, das ist kein Grund auszuwandern. – Andere Umfrage verzapft: Jede zweite hiesige Frau kann sich einen Liebhaber vorstellen. Aussagekräftige Bewerbungen bitte per E-Mail an mein Sekretariat.
Samstag, 16. April 2005, 17:42 Uhr

Nicht erfreulich

. — „Aber ein so besonderes Vergnügen“, bemerkte Karl Kraus, „ist die Enthaltung vom Weibe auch nicht, das muss ich schon sagen.“ – Und dann das Frühlingsdelirium der Mopo: „Temperaturen steigen, Röcke schrumpfen“
Samstag, 16. April 2005, 09:08 Uhr

Erfreulich

. — Julia Bonk, PDS-Abgeordnete im Sächsischen Landtag, jung, noch nicht resigniert – und obendrein hübsch.
Donnerstag, 14. April 2005, 12:58 Uhr

Sideways

. — Erlesener Roadmovie: zwei Männer, zwei Frauen und viel Wein. „Wenn jemand Merlot bestellt, gehe ich.“
Samstag, 9. April 2005, 10:53 Uhr+1

Marias Verlobter

. — Kleines Andenken zum 60. Todestag von Dietrich Bonhoeffer, Theologe, Widerstandskämpfer, Verlobter von Maria von Wedemeyer. Christliche Zitate. – Wenn Religion eine Chance hat, dann durch große Menschen.
Mittwoch, 6. April 2005, 12:10 Uhr

Metablogger V

. — Mag sein, dass es kein richtiges Leben im falschen gibt – aber es gibt Dissidenten und ihre Kassiber.
Mittwoch, 6. April 2005, 12:07 Uhr

Fast unlösbar

. — „Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ (Theodor W. Adorno)
Dienstag, 5. April 2005, 20:31 Uhr+1

Gegen die Wand

. — Eben gesehen; außer Form, vertrage keine Dramatik. Ja-ah, Sibel K. hatte hinreißende Momente.
Sonntag, 3. April 2005, 18:13 Uhr

Brooklyn Bums

. — 1999, DEM Brooklyn Bums Big Band mit „Step Up To The Plate“, dirty Party mit Hutträgern und Hüftschwingern. Harmlos fing es an: „Sun starts to shine, everything’s fine.“ Bald wurden die Röcke der Mädchen kürzer und die Szenen gewaltsamer: „Yu best step aside cause I’m itchin’ to dance / And I’ll drag your ass out by the seat of your pants / Revved up hot and runnnin’ in the red / I’ll do the barstool boogie on your boyfriends head / Cause I’m feelin’ mad whack you better leave me alone / And I’m comin’ off my track like the frakin’ cyclone.“ [Hörprobe]
Samstag, 2. April 2005, 15:12 Uhr

Dumbtown

. — Vier Stunden, Mutters Geburtstag; im Lager Kisten gewühlt; mit Buchhändlerin dafür einstündig geflirtet.
Freitag, 1. April 2005, 23:08 Uhr

Leaving

. — Handynerv beim Snookerturnier. „Gehen Sie ran und sagen, dass Sie bereits auf dem Weg nach Hause sind.“
Freitag, 1. April 2005, 21:43 Uhr

Stirb schnell

. — Ist er schon tot? Medienmeute wartet auf Papstende. „Wir werden heute noch Klarheit bekommen.“ (Pietätloser, armseliger Abschaum; vergleiche Brechreiz und Perversität.) – Harald Juhnke ist tot, schade, he did it his way.

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