Sonntag, 5. Oktober 2003, 20:26 Uhr
NOLL // 1 Kommentar
Schäfchen. – „An den Läufen gefesselt“, berichtet die Mopo, „lag die kleine Heidschnucke im Kofferraum eines Opel Omega. Sie hatte kaum Platz, um sich zu bewegen.“ Das ist nicht erstaunlich. „Beim Versuch aufzustehen, stieß das Tier immer wieder mit dem Kopf gegen die Kofferraumklappe.“ Das nun ist erstaunlich. Scheinbar mühelos versetzt sich die Autorin in die Lage des Schafs. Ein immerhin charmantes Beispiel dafür, dass das Blatt dringend einen Textchef benötigt. Wie die Geschichte weitergeht? Polizist befreit Schaf und Chauffeur bekundet: „Ich brauche es zum Rasenmähen.“
Sonntag, 4. April 2004, 23:03 Uhr
Noll
Fortsetzung: Übeltäter wird wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Mopo war wieder dabei, resümiert am 24. Januar 2004: „Mit gefesselten Beinen musste das Tier stundenlang nachts im Kofferraum eines Kombi liegen (…) die Schnucke versuchte verzweifelt, sich aufzurichten (…) Heute lebt das Tier glücklich auf einem Bauernhof.“
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