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Nolls Marginalien

 

Nolls Passage

Mai 2009Juni 2009
Sonntag, 31. Mai 2009, 20:11 Uhr

Personalia

. — Bremen ohne Diego, Kiel ohne Karabatic, dürfte unschön werden. (Ebenso Lebenstümpel ohne Frosch.)
Sonntag, 24. Mai 2009, 10:49 Uhr

Auf Halbmast II

. — Barbara Rudnik ist tot. Ein Verlust. Sie war mir Möglichkeit, Lebenswert. Hätte sie gerne gekannt.
Samstag, 23. Mai 2009, 14:07 Uhr

Froschhausen

. — Well, I got a bad liver and a broken heart. Yeah, I drunk me a river since you tore me apart. And I don’t have a drinking problem ’cept when I can’t get a drink. And I wish you’d known her, we were quite a pair. She was sharp as a razor and soft as a prayer. No, the moon ain’t romantic, it’s intimidating as hell. And some guy’s trying to sell me a watch. And so I’ll meet you at the bottom of a bottle of bargain scotch. I got me a bottle and a dream it’s so maudlin it seems. This ain’t a purchase, it’s a rental, and it’s purgatory.
Samstag, 23. Mai 2009, 10:55 Uhr+1

Verleser

. — ’Große Kloake’ statt ’Großes Karaoke’. ’Neues Testament’ statt ’Neues Textdokument’. Ha, faule Synapsen.
Donnerstag, 21. Mai 2009, 19:15 Uhr

Changes

. — Verblendung, Verdammnis, Vergebung. So funktioniert es. War schon ein guter, dieser Stieg Larsson. Einen Tipp wert. Rettungsversuche, wichtig, angenehm. Und sonst? Cubum autem in duos cubos dividere. Cuius rei demonstrationem mirabilem sane detexi. Hanc marginis exiguitas non caperet. Und weiter? Nix zu vergeben, nur Resignation und Enttäuschung; höchstens Stufe Vier.
Montag, 18. Mai 2009, 11:13 Uhr+1

Bibelabend

. — Wie geht’s? – Hm, FrDoofi am Bein. – Es ist aber ein törichtes, wildes Weib, voll Schwätzens, und weiß nichts. – Hm. – Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Haarband. – Haha, haben Sie noch einen für den Kommentar? – Klar.
Freitag, 15. Mai 2009, 21:25 Uhr

Medialer Kielbruch

. — Journalistische Entblödung? Da darf der NDR nicht fehlen: Diesmal wurde ein Schiff getüncht.
Donnerstag, 14. Mai 2009, 18:10 Uhr

Grünes Grauen und Gypsy

. — „Es ist ungesund, das Zeug hinunterzukippen, aber es ist auch ungesund, überhaupt auf die Welt zu kommen“, weiß Frank Goose, „so viele Erinnerungen zu produzieren, so viel Leben in sich zu haben, also stoßen wir an und hoffen, dass alles gut wird.“
Mittwoch, 6. Mai 2009, 11:26 Uhr

Metablogger XXXIII

. — Auf einer Reise notierte Max Frisch: „Ich kann’s nicht lassen, ich habe eine kleine Schreibmaschine gekauft ohne literarische Absicht… Diese Obsession, Sätze zu tippen...“ Woher rührt diese Obsession? Peter Bieri: „Aus der Erfahrung der besonderen Wachheit, die entsteht, wenn wir das, was wir fühlen und denken, in Worte fassen. Vieles, was wir erleben, taucht auf und verschwindet wieder, ohne dass wir es recht bemerken, und nicht selten wuchert es in uns gerade deshalb heftig. Eine Erfahrung zur Sprache zu bringen verhindert, dass wir ihre Opfer sind; wenn wir Worte dafür finden, entsteht erkennende Distanz, die wir als befreiend erleben.“
Samstag, 2. Mai 2009, 17:13 Uhr+1

Kopfprothese

. — Proband hat die Wahl zwischen einem Keks sofort oder zwei Keksen später; je länger er bereit ist, auf die zwei Kekse zu warten, desto besser wird es sein Leben meistern; heißt es. Hahüah. – Aufgewacht mit dem Gefühl, einen wertvollen Traum verloren zu haben. – Man muss Chaos in sich haben, sprach Nietzsche, um einen tanzenden Stern gebären zu können. – Mist, keine Petersilie im Haus. – Und sonst? Irgendjemand eine Idee für irgendwas?
Samstag, 2. Mai 2009, 16:35 Uhr+1

Ducks ahead

. — Straßenfest, ohne Sensationen, ohne Verena, dafür Croque, grandios knoblauchig, einem Knaben donaldöses Taschenbuch abgekauft, gewissermaßen Tradition, und Frieda wiedergesehen. Hey, Flöckchen, unsere Frieda.

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