Donnerstag, 27. Juli 2006, 11:27 Uhr
NOLL // Kommentar
V penziónu Svìt. – In Prag einst eine CD gekauft, noch heute stolz darauf: V penziónu Svìt. (Das war Marburg 1994?)
Donnerstag, 20. Juli 2006, 20:14 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski X. – Metablogger XIX: „Man muss sich schon einreden“, schwant ihm am 10. Dezember 1990, „man würde da und dort noch etwas entdecken. Aber es bleibt beim alten Schwindel, und die Leuchtraketen landen im Brackwasser.“
Donnerstag, 20. Juli 2006, 20:12 Uhr
NOLL // Kommentar
Der rote Stuhl. – Die vor Jahren entdeckte Schönheit, deren Lederhose auf dem Küchenstuhl knarzte, hieß Dagmar?
Donnerstag, 20. Juli 2006, 20:09 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski IX. – „Man schreibt“, summt er am 8. September 1990, „um herauszufinden, ob man noch lebendig ist. Und wenn ein Schriftsteller seine Verzweiflung verliert, ist seine Orientierung futsch.“
Montag, 17. Juli 2006, 19:00 Uhr
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Scheißleben. – Unlängst gratulierten wir noch einander zum Geburtstag - nun liegt Onkel mit Herzstillstand in Klinik.
Sonntag, 16. Juli 2006, 12:46 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski VIII. – 22. Januar 1978, an Carl Weissner: „Ob New York oder New Orleans, Mannheim oder Andernach, überall wälzt sich die Scheiße durch die Kanalisation, und darüber türmen sich Fotzen und Schwänze, Verrat, Wahnsinn - und man ist dankbar für jeden Drink.“
Sonntag, 16. Juli 2006, 12:03 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski VII. – „Wenn wir nichts mehr riskieren, wenn wir nicht mehr derb und schludrig drauflos schreiben“, wird ebenda bemerkt, „dann sind wir wahrhaft erledigt.“
Sonntag, 16. Juli 2006, 12:01 Uhr
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Bukowski VI. – „Cups hat mich am Haken und weiß es“, berichtet er am 7. Juni 1976 seinem Verleger, „aber sie redet ganz offen mit mir und macht keine Versprechungen. Und das ist ein besseres Angebot als alles, was ich sonst so kenne.“
Sonntag, 16. Juli 2006, 11:59 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski V. – Am 13. August 1972: „Soso, du bist also sadistisch veranlagt, hm? Das scheint heute ziemlich verbreitet zu sein. Ich glaube, die Männer bieten sich zu sehr an, und das gibt den Damen ein Gefühl von Macht.“ Egal: „Du hast schon so viele Männchen auf dem Regal. Und da willst du mich dazustellen? Okay. Sag mir, wann.“
Sonntag, 16. Juli 2006, 11:58 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski IV. – Acht Tage später: „Ich kann ja dein Begleiter sein, bis du den richtigen gefunden hast. Meine Güte, wir werden hier langsam ernst, was?“
Sonntag, 16. Juli 2006, 11:58 Uhr
NOLL // Kommentar
Bukowski III. – „So, du bist also 27! Ich bin einfach verrückt nach jungen Frauen“, schlawinert der Autor am 3. August 1972 an Patricia Connell, „sie machen mich wahnsinnig, und ich verliere jeden Bezug zur Realität, aber das ist mir egal.“
Samstag, 15. Juli 2006, 22:17 Uhr
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Leben II. – Weiter Roth gelesen, nun Bier und Bukowskis Briefe exzerpierend, Lebendigkeit gefühlt. Send in the clowns.
Samstag, 15. Juli 2006, 21:19 Uhr
NOLL // Kommentar
Metablogger XVIII. – „Einer muss mir zuhören!“ (Ursli Pfister zu seiner Verwandtschaft; aufgeschnappt im Schmidt)
Dienstag, 11. Juli 2006, 14:59 Uhr
NOLL // Kommentar
Versuchung. – Nach dem Besuch bei der engelsgleichen Friseurin, Dessert und Espresso in der Sonne, nebenan trinkt jemand Weißbier, lockender Durst, zu Hause ein Astra aus dem Kühlschrank. Hach.
Samstag, 8. Juli 2006, 20:34 Uhr
NOLL // Kommentar
Tanz weiter. – „Wenn du tot bist, ist es dann von Bedeutung, ob du die richtige Frau geheiratet hast?“ - „Nein. Es ist nicht mal von Bedeutung, wenn man am Leben ist. Tanz weiter.“ - „Was dann, Coleman? Was ist dann von Bedeutung?“ - „Das hier.“ - „Braver Junge, du lernst.“ (Philip Roth, Der menschliche Makel)
Freitag, 7. Juli 2006, 08:53 Uhr
NOLL // Kommentar
Überhitzt. – Vehementer Verabscheuer des Brandings, aber dass auf der Unterwäsche Greenfield steht, finde ich okay, klingt vital, saftig, gepflegt - und kein Schelm ist, wer da nicht Einlochen konnotierte.
Freitag, 7. Juli 2006, 08:34 Uhr
NOLL // Kommentar
Spam XV. – Manchmal haben die verfluchten Spammer Recht: „Small joe is not your name“. Konkrete Poesie und mehr.
Dienstag, 4. Juli 2006, 23:32 Uhr
NOLL // Kommentar
Fahnenflüchtling. – Schwaches und langweiliges Gekicke; steckt nun eure Fähnchen und Fahnen in den Anus. Proust.
