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Nolls Marginalien

 

Nolls Passage

Januar 2008Februar 2008
Mittwoch, 30. Januar 2008, 10:45 Uhr

Nobody

. — Nobody, nobody / Will ever love you the way I loved you / Cause nobody is that strong / Love’s bitter sweet, life’s treasure deep / But no one can keep a love that’s gone wrong. Give you all my love / If only you would see / That I want you, you, you / All I want is you, you, you / All I want is you.
Mittwoch, 30. Januar 2008, 10:43 Uhr

Blue Skies

. — Blue skies over my head / Give me another reason to get out of bed / Blue skies shine in my face / Give me another woman to take her place.
Dienstag, 29. Januar 2008, 20:01 Uhr+1

Lehrjahre des Gefühls IV

. — Abschluss dieser kleinen Serie: „Konnte sie glauben, dass ich sie nicht mehr liebte?“
Dienstag, 29. Januar 2008, 19:51 Uhr

Lehrjahre des Gefühls III

. — Sie lächelte bisweilen und ließ ihre Augen eine Minute auf ihm ruhen. „Er liebte sie ohne Hintergedanken, ohne Hoffnung auf Gegenliebe, vorbehaltlos; und in diesem stummen Entzücken, das aufwallender Dankbarkeit glich, hätte er ihre Stirn mit einer Flut von Küssen bedecken wollen.“
Dienstag, 29. Januar 2008, 19:37 Uhr

Lehrjahre des Gefühls II

. — Glücklich sein; wunderschön könnte das Leben sein. Spaziergang, vernebelt. „Durch die Wattierung des Umhangs hindurch erspürte er die Form ihres Arms; und die in einem auf zwei Knöpfe geschlossenen Wildlederhandschuh steckende Hand, die er mit Küssen hätte bedecken wollen, stützte sich auf seinen Ärmel, wegen des glitschigen Pflasters schwankten sie ein wenig; ihm war, als würden sie beide inmitten einer Wolke vom Wind gewiegt.“
Dienstag, 29. Januar 2008, 19:27 Uhr

Lehrjahre des Gefühls

. — Sehr schöner Roman von Gustave Flaubert. Mit einem famosen Kompliment des Helden an Madame Arnoux: „Er hätte ihrer Person nichts hinzufügen und nichts nehmen wollen.“
Montag, 28. Januar 2008, 07:29 Uhr+1

Keine Dschungelprüfung

. — Aufrichtigkeit, das ist eine schöne Sache, mag Bruno gedacht haben, als er ehedem im Sommer das Land durchstreifte, sich zu Gast bei Freunden wähnend. Apropos: Als ich heute Morgen aufwachte fühlte ich mich mitnichten wie ein Problembär, eher wie ein Problemwombat. Das Unterbewusstsein als Fallensteller?
Sonntag, 27. Januar 2008, 19:55 Uhr

Metablogger XXX

. — „Ich musste zwar zugeben, dass der Schlussakt ziemlich erbärmlich ausgefallen war, aber im großen Ganzen war ich nach wie vor fest davon überzeugt, dass ich mich recht geschickt verhalten hatte. Wenn ich diese Überzeugung nicht gehabt hätte, wäre ich kaum imstande gewesen, die Notizbücher, die mir ein Alibi verschaffen oder meine Schuld beweisen sollen, überhaupt vollzuschreiben. Das bedeutet nicht, dass ich um keinen Preis eine Niederlage eingestanden hätte. Ich glaube lediglich noch immer, dass die Verwirrung, in die ich gestürzt worden war, die äußerste, bis ans Ende getriebene Marter ist. Gegen all meine Erwartungen schlug mir aus den Notizbüchern ein so Mitleid heischendes Winseln entgegen wie das einer irgendwo eingesperrten Katze.“ (Kobo Abe)
Sonntag, 27. Januar 2008, 18:57 Uhr

Auch ein Problem

. — „Die Zeit ist nie dort, wo ich bin“, vermerkt Lena, ehedem eine meiner Studentinnen, was ich nicht unstolz vermerke. „Wo die Vergangenheit aufhört und die Zukunft anfängt, bin ich. Die Grenzen sind fließend, aber unüberwindbar. Ich bewege mich vor und zurück, pendelnd, drehend und wendend. Solange ich da bin, wird es so sein.“
Sonntag, 27. Januar 2008, 18:46 Uhr+1

Das Gesicht des Anderen III

. — Und nochmals Kobos: „Es macht mir nichts aus, ein Clown zu sein; aber ich will wenigstens einer sein, der weiß, dass er ein Clown ist.“ Außerdem: „War es zu fassen, dass ein Mensch durch sich selber so lächerlich gemacht und so gedemütigt wurde wie ich?“
Sonntag, 27. Januar 2008, 18:44 Uhr+1

Der unterirdische Strom III

. — Schließlich die letzten Alberts: „Bloß zu leben, unter egal welchen Verhältnissen zu leben, das ist nicht genug!“ Weiter: „Ich darf nicht nachgeben! Der Mensch ist ein Nichts, der sein Lebensziel verrät!“
Sonntag, 27. Januar 2008, 18:38 Uhr

The meaning of the blues

. — Das ganze Unglück dieser Welt, in sechs Worten: „You don’t love me, pretty baby.“
Sonntag, 20. Januar 2008, 12:03 Uhr

Das Gesicht des Anderen II

. — Und einen weiteren Kobo: „Wenn ich es war, der dich berührte, dann war ich es auch, der von dir berührt wurde; daran gibt es keinen Zweifel.“
Sonntag, 20. Januar 2008, 12:02 Uhr

Der unterirdische Strom II

. — Nochmals aus dem Streitgespräch zwischen Grebb und Princey: „Was können Sie haben, das ich nicht hätte? Was bietet denn das Leben sonst noch?“ – „Es gibt noch Würde und Achtung vor sich selbst.“
Samstag, 19. Januar 2008, 10:19 Uhr

Das Gesicht des Anderen

. — Außerdem und auch nicht unfein: Kobo Abe: „Bloß nicht in die lächerliche Lage eines abstoßenden Ungeheuers geraten, das einem unerreichbaren Mädchen Geschenke darbringt!“
Samstag, 19. Januar 2008, 10:14 Uhr

Der unterirdische Strom

. — Kleine Serien mit weihnachtlichen Lektüren. Den Auftakt macht Albert Maltz: „Was? Ist die Gerechtigkeit eine Beschäftigung für einen erwachsenen Menschen?“ – „Sie können sich verdammt darauf verlassen, dass es das ist.“ (Grebb-Princey)
Donnerstag, 17. Januar 2008, 10:59 Uhr+1

Unspektakulär

. — So die Tage, so diese Aktion: Der schwedischen Seemannskirche endlich die Flagge geschenkt, mit einer brünetten Dame zwischen Tür und Angel abgewickelt. – Ansonsten und alldieweil, mit Tubutsch*: „Um mich, in mir herrscht die Leere, die Öde, ich bin ausgehöhlt und weiß nicht wovon. (...) das Schlimmste: Ich sehe nichts, wodurch in meiner trostlosen Lage eine wenn auch noch so geringe Änderung eintreten könnte.“

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